Postkartenschreiben nicht vergessen

art postal OFFENE GESELLSCHAFT Atelier & Verlagszentrale Margaretenstraße 47/1a 1040 Wien

Unsere fixen Öffnungszeiten: ......................... Mittwoch - Freitag 14 - 19 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

gerne auch Terminvereinbarung (außerhalb der Öffnungszeiten) schreiben Sie an: hallo@art-postal.com

Besuchen Sie uns in Margareten :-)

Exhibition ANITA SCHMID MOMENTANIRRITATION

12 Werke von ANITA SCHMID 2008 – 2019
art postal OFFENE GESELLSCHAFT bringt eine Postkartenserie mit 12 Motiven von ANITA SCHMID heraus.

Die Vernissage wird am Dienstag dem 17. September 2019 im Atelier & VERLAGSZENTRALE sein
von 18 – 21 Uhr

ANITA SCHMID Künstlerin und Fotografin
absolvierte das Studium für bildende Kunst und Fotografie an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Matthias Herrmann und Martin Goodman. Zuletzt ausgestellt im Neuen Kunstverein Wien, im Locus (Athens), im österreichischem Kulturinstitut -Bratislava, Galerie Nathalie Halgand -Wien. 2017 ein Projekt im Kunstverein Hamburg und Schauspielhaus Hamburg – Jed Martin – Die Karte ist interessanter als das Gebiet -nach einem Roman von Michel Houllebecq.

Wir freuen uns sehr!!!

Willkommen in unserem Konzept Laden für Strassenfotografie und Postkarten Kunst

Den Augenblick teilen kann man heute auf instagram und überall - aber wie hält man ihn fest oder verlängert ihn sogar? Ein Augenblick auf gutem Papier, den stellt man sich gerne hin oder hängt ihn an den Kühlschrank. "Gute Postkarten ziehen mit dem Kühlschrank um", sagt man. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, eine Postkarte noch mehr: 1000 Worte Bild plus Deine mehr als zehn handgeletterten Worte auf der Rückseite. Browse in unserem web-shop, oder ganz analog in unserem Laden in Wien-Margareten. Wenn Du nicht weisst, was Du schreiben magst, findest Du im Laden Texte, die Dich inspirieren, z.B. so:

Liebe/r x/y, wir haben hier beim Flanieren diesen zauberhaften Laden entdeckt. Ich weiss nicht, ob shop oder Galerie. Egal. Der Fotograf entführt mich ‎auf eine Reise durch meine direkteste Umgebung, und ich habe sie nicht wiedererkannt. Sein Blick ist einmalig. Und jetzt stehe ich hier am Stehpult und schreibe dir auf einer Postkarte (aus haptisch so angenehmem Karton) die Du Zuhause Dir für alle sichtbar hinstellen kannst:  wie sehr ich dich liebe! Dein x/y

P.S. Es gibt auch grosse Formate, die man an die Wand hängen kann. Und drauf schreiben kann man hinten auch! Endlich haben meine vielen lieben Worte für Dich einen Ort, an dem sie bleiben können und verschwinden nicht immer gleich wieder, wie im elektronischen Nebel! Küsse, x/y

Habe einen schönen Blick

Künstler

About POSTCARDS & POSTER

Wir haben immer gern Karten geschrieben. Weihnachtskarten, Geburtstagsgrüsse, kleine Geschichten aus dem Urlaub, von der Geschäftsreise, zur Aufmunterung in schweren Zeiten, ins Krankenhaus und einfach mal so zwischendurch.
Feine Botschaften erhalten die Freundschaft.
Irgendwann wurde es schwerer und schwerer Karten zu finden, die dem entsprechen, was wir sonst den ganzen Tag an Bildern sehen.
Wir haben angefangen in den sozialen Netzwerken und überall unseren fotografischen Blick auf uns selbst zu zeigen, schreiben noch was dazu und der Augenblick ist geteilt und versendet. Und dann gleich wieder verloren, irgendwo in den Tiefen unserer Datenbank und dem Internet-Nebel.

So wurde die Idee wiedergeboren, einen Gegenstand zu reanimieren, den digital fotografierten Moment in Bild-Postkarte auf Naturpapier umzuwandeln, matt, analog, haptisch, angenehm:

Du hast ein Bild, dass in eine Welt entführt und bleibt:
Ein Bild, das Zuhause hingestellt werden kann,
mit Deinen lieben Worten auf der Rückseite.
Schreibe, was Du fühlst und zeige Deinen Liebsten Deine Handschrift.

Sie fehlt uns sonst.

Und das große Bild an der Wand?
Was haben wir schon an Postern gehabt, als wir unsere erste Wohnung hatten und kaum Möbel.
Eine Matratze und ein Poster an die Wand, so fängt es doch an, oder? Ein Tisch ein Stuhl oder Sessel und ein Poster an die Wand. Erst Bücher auf dem Boden, dann ein Regal dazu und ein Poster an die Wand. Ein tristes Klo und ein Poster an die Tür. Ein Stuhl in der Küche mehr und ein Poster an die Wand.
Immer mehr Möbel und Teppiche und ein ‚Daybed‘ und schon sind es Bilder im Rahmen, die die Wände verzieren, erst vom Flohmarkt, dann von Künstlern und Galerien und dann… kommt schon Möbel erneuern. Irgendwann ist die Wohnung voll. Ja, dann kommt erst eine größere Wohnung, die Wachstum bietet. Aber auch die ist bald gesättigt. Von dem Ferienhaus ganz zu schweigen, welches dann kommt. Allerdings, wenn wenn man sich wohlgenmutes umsieht, sind die Poster verschwunden!

Wir haben diese alte Sehnsucht wiederentdeckt, die Poster von unseren Anfängen. So wie Postkarten, die aufgestellt in der Wohnung dem schweifenden Blick eine gute Erinnerung und einen kleinen Halt geben, sich etwas Positives in einem auflädt, so sind Poster auch eine Möglichkeit sich frisch aufzuladen und sein Zimmer für den Blick zu erneuen, den Flur beim Kommen und Gehen zu schönern, den ‚Stillen Ort‘ zu vergrößern, die Küche an zu reichern und das Schlafzimmer zu beruhigen, oder auch den Wickeltisch zu belustigen. Es verändert sofort den Raum und lässt die Wände nicht vernachlässigen. Der Preis liegt in dem Geschenkrahmen, den man sich stellt, für sich selbst oder seine Liebsten. Außerdem spart man ungeheuer Möbel durch so einen Kauf!

Wir haben so viele schöne Gründe gefunden, Poster wieder zu entdecken, dass wir mit Mathias Bothors Sujets die erste Poster Serie aufgelegt haben. Er hatte die Idee dazu.

Danke Mathias!

POSTKARTEN - FEST in WIEN - MARGARETEN

....Lasst uns gemeinsam mindestens 150 POSTKARTEN schreiben....

Wir feierten den 150. Geburtstag der Postkarte in Wien

DANKE!!!!! an alle, die den 150. Geburtstag nicht versäumt haben und an diesem Abend eine Postkarte an Ihren Liebsten, Ihre Liebste oder Ihre Liebsten geschrieben haben. Wo auch immer Ihre Liebsten, Freunde, Familie gerade sind, in Wien, in Europa oder in der Welt.

Alle Postkartengrüße sind seid dem 02. Oktober 2019 schon auf dem Weg zu den Liebsten!!!!!

Mehrere Geschäfte in Margareten haben diesen Tag gemeinsam genutzt um der Postkarte zu huldigen.

Unser gemeinsames Ziel waren 150 Postkarten, doch es wurden gleich 240 Postkarten geschrieben!!!!!

Es war ein sehr schönes Fest!!!!!

Und das Musikprogramm war fantastisch: Herzlichen Dank an:

Agnes & Agnes

Lea & Besnik

 

POSTKARTEN-FEST in Margareten

Kettenbrückengasse / Margaretenstraße

waren

in der Kettenbrückengasse:

• Anna Stein • Bananas • StattGarten • Besen & Spaghetti • Fruth • Gertrude Henze •

und in der Margaretenstraße:

• Unikatessen • Aromat • Délices Du Midi • Sissy Sound • art postal OFFENE GESELLSCHAFT •

DANKE EUCH ALLEN !!!

Eure

Euch liebende Postkarte :-*

ZUR GESCHICHTE DER POSTKARTE:


Rekonstruktion einer blanko Erst-Correspondenz-Karte in Wien 1869,
die Rückseite war unbedruckt und für die Nachricht bestimmt (©F.Dehner, artpostalOG)

An einem Dienstag, dem 26. Jänner 1869 veröffentlichte die Neue Freie Presse einen Artikel über eine neue Art der Correspondenz mittels der Post, von Dr. Emanuel Herrmann -Nationalökonom. Darin geht wirtschaftlich, wie praktisch hervor, welche Möglichkeiten eine Correspondenz-Karte mit 2 Kreuzern aufgedrucktem Porto, neben dem bestehenden Brief mit 5 Kreuzern aufgebrachtem Porto bringen kann.

Im September 1869 genehmigte daraufhin das Österreichische Postministerium diesen Vorschlag und führte eine Correspondenz-Karte mit den Erst-Maßen von 8,5 x 12,2 cm ein.

Diese wurde am 01. Oktober 1869 erstmalig genutzt und schnellte millionenfach in Gebrauch durch die Decke. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Größe und Form der Corresspondenz-Karte. Es kamen Bildabdrucke dazu und ca. 15 Jahre später fotografierte Ansichtsabbildungen auf der damaligen Textseite und die Adressseite bekam den Textteil dazu, wie wir es bei der heutigen Ansichtskarte kennen. (*)

Außerdem 150 Jahre sms! Wir können rückblickend die erste sms (shortmessageservice) feiern. Durch die Einführung und starke Nutzung der Correspondenz-Karte wurden Briefkästen in Wien z.B. bis zu 7x am Tag geleert und mehrmals am Tag wurde von Postboten zugestellt. Die Correspondenz-Karte genoss somit den ersten Kurznachrichtendienst in Wien und anderen Städten Österreich/Ungarns, in der damaligen Doppelmonarchie. (Worauf das österreichische doppelte Adlerwappen auf der Correspondenz-Karte hinweist)

Also auch HAPPY BIRTHDAY, SMS!!!!

Artikel aus Neue Freie Presse vom 26. Jänner 1869:

(*)Quellen: Infothek des BMVIT

https://infothek.bmvit.gv.at/150-jahre-postkarte-emanuel-herrmann/

Fotokopierter Artikel: von Dr. Emanuel Herrmann, Neue Freie Presse vom 26. Jänner 1869

Herzliche Grüße, ihre art postal OFFENE GESELLSCHAFT