KUNST und POSTKARTEN VERLAG ➸ JANINA AUDICK 'TALENT' im Atelier Wien

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Postkartenschreiben nicht vergessen

art postal OFFENE GESELLSCHAFT Atelier & Verlagszentrale Margaretenstraße 47/1a 1040 Wien

Die Öffnungszeiten im Frühjahr: Donnerstag - Freitag 14 - 19 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

gerne auch Terminvereinbarung (außerhalb der Öffnungszeiten) hallo@art-postal.com

Wir freuen uns über Ihren Einkauf und ein gutes Gespräch :-)

Willkommen in unserem Konzept Laden für Strassenfotografie und Postkarten Kunst

Den Augenblick teilen kann man heute auf instagram und überall - aber wie hält man ihn fest oder verlängert ihn sogar? Ein Augenblick auf gutem Papier, den stellt man sich gerne hin oder hängt ihn an den Kühlschrank. "Gute Postkarten ziehen mit dem Kühlschrank um", sagt man. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, eine Postkarte noch mehr: 1000 Worte Bild plus Deine mehr als zehn handgeletterten Worte auf der Rückseite. Browse in unserem web-shop, oder ganz analog in unserem Laden in Wien-Margareten. Wenn Du nicht weisst, was Du schreiben magst, findest Du im Laden Texte, die Dich inspirieren, z.B. so:

Liebe/r x/y, wir haben hier beim Flanieren diesen zauberhaften Laden entdeckt. Ich weiss nicht, ob shop oder Galerie. Egal. Der Fotograf entführt mich ‎auf eine Reise durch meine direkteste Umgebung, und ich habe sie nicht wiedererkannt. Sein Blick ist einmalig. Und jetzt stehe ich hier am Stehpult und schreibe dir auf einer Postkarte (aus haptisch so angenehmem Karton) die Du Zuhause Dir für alle sichtbar hinstellen kannst:  wie sehr ich dich liebe! Dein x/y

P.S. Es gibt auch grosse Formate, die man an die Wand hängen kann. Und drauf schreiben kann man hinten auch! Endlich haben meine vielen lieben Worte für Dich einen Ort, an dem sie bleiben können und verschwinden nicht immer gleich wieder, wie im elektronischen Nebel! Küsse, x/y

beauty your surrounding

Künstler

NEUERSCHEINUNG Österreich 15. Februar 2019 bei art postal OG: Das Buch: JANINA AUDICK #TALENT Die Publikation TALENT beschäftigt sich mit Audicks reichem Schaffen, es ist eine Werkschau und geht darüber hinaus. Auf intime Art und Weise werden Entwürfe und Ausführungen in Kombination vorgestellt. Entwicklungen werden erklärt, Gedanken und Prozessarbeiten sichtbar gemacht. Janina Audicks Bühnenbilder sind nicht Schauplatz, sondern Teil der Performance. Schauspieler bewegen sich nicht nur in, sondern mit der Szenerie: Akteure werden Bilder, Bilder werden Akteure. Janina Audick arbeitet eng mit Worten, Stimmungen und Gefühlen. Sie findet Inspiration in Gedanken von Theoretikerinnen wie Hannah Arendt, Donna Haraway und Judith Butler. Der Druck der Gesellschaft und die Ungleichheit der Machtverhältnisse beschäftigen Janina Audick und finden Platz in ihren Umsetzungen, jeweils ungewöhnlich, humorvoll, politisch, provokativ und jenseits des Mainstreams. Die Fülle an Visuellem wird unterstützt durch Texte der Künstlerin sowie von Constanze Ruhm (Künstlerin und Filmemacherin), Meika Dresenkamp (Videokünstlerin) René Pollesch (Regisseur), Helene Hegemann (Autorin, Regisseurin), Valery Tscheplanowa (Schauspielerin), Andreas Beck (Intendant, Dramaturg), Eberhard Bothe (Technischer Direktor), Verena Dengler (Künstlerin, Autorin), Karin Nissen-Rizvani (Autorin), u. a. Interviews mit Sybille Berg (Autorin) und Sacha Benedetti (Medienaktivist). (©Textauszüge von der Internetseite Edition Patrick Frey)

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About

Wir haben immer gern Karten geschrieben. Weihnachtskarten, Geburtstagsgrüsse, kleine Geschichten aus dem Urlaub, von der Geschäftsreise, zur Aufmunterung in schweren Zeiten, ins Krankenhaus und einfach mal so zwischendurch.
Feine Botschaften erhalten die Freundschaft.
Irgendwann wurde es schwerer und schwerer Karten zu finden, die dem entsprechen, was wir sonst den ganzen Tag an Bildern sehen.
Wir haben angefangen in den sozialen Netzwerken und überall unseren fotografischen Blick auf uns selbst zu zeigen, schreiben noch was dazu und der Augenblick ist geteilt und versendet. Und dann gleich wieder verloren, irgendwo in den Tiefen meiner Datenbank und dem Internet-Nebel.

So wurde die Idee wieder-geboren, den digital fotografierten Moment in Postkarte mit Naturpapier umzuwandeln, auf analogen haptisch angenehmen Material:

Du willst ein Bild, dass in eine Welt entführt und bleibt:
Ein Bild, das Zuhause hingestellt werden kann,
mit Deinen lieben Worten auf der Rückseite.
Schreibe, was Du fühlst und zeige Deinen Liebsten Deine Handschrift.

Sie fehlt uns sonst.

Und was haben wir schon an Postern gehabt, als wir die Wohnung neu hatten und kaum Möbel.
Eine Matratze und ein Poster an die Wand, so fängt es doch an, oder? Ein Tisch ein Stuhl oder Sessel und ein Poster an die Wand. Erst Bücher auf dem Boden, dann ein Regal dazu und ein Poster an die Wand. Ein tristes Klo und ein Poster an die Tür. Ein Stuhl in der Küche mehr und ein Poster lecker an die Wand.
Immer mehr Möbel und Teppiche und ein ‚Daybed‘ und schon sind es Bilder, die die Wände verzieren, erst vom Flohmarkt, dann von Künstlern und Galerien und dann… kommt schon Möbel erneuern. Irgendwann ist die Wohnung voll. Ja, dann kommt erst eine größere Wohnung, die Wachstum bietet. Aber auch die ist bald gesättigt, von dem Ferienhaus ganz zu schweigen. Allerdings, wenn wenn man sich wohlgenmutes umsieht, sind die Poster verschwunden!

Wir haben die alte Sehnsucht wiederentdeckt, die Poster von unseren Anfängen. Wie Postkarten, die aufgestellt dem schweifenden Blick eine gute Erinnerung geben und einen kleinen Halt gibt und sich etwas Positives in einem auflädt.
So sind Poster auch wieder eine Möglichkeit sich frisch aufzuladen und sein Zimmer für den Blick zu erneuen, den Flur beim Kommen und Gehen zu schönern, den ‚Stillen Ort‘ zu vergrößern, die Küche an zu reichern und das Schlafzimmer zu beruhigen, oder auch den Wickeltisch zu belustigen. Der Preis liegt in dem Geschenkrahmen, den man sich stellt, für sich selbst oder seine Liebsten. Und es verändert sofort den Raum und lässt die Wände nicht vernachlässigen. Außerdem spart man ungeheuer Möbel!

Wir haben so viele schöne Gründe gefunden, Poster wieder zu entdecken, dass wir mit Mathias Bothor die erste Poster Serie aufgelegt haben. Er hatte die Idee dazu.

Danke Mathias!